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Orthopädische Chirurgie

TTA-Operationstechnik Tierklinik TTA-Operationstechnik

Die TTA-Operationstechnik (Tibial Tuberosity Advancement) ist eine neue Operationstechnik zur operativen Versorgung der Ruptur des vorderen Kreuzbandrisses beim Hund.

Diese wurde an der Universität Zürich entwickelt. Die Operationstechnik ist nur gering invasiv, so dass Nerven und Gefäße beim Eingriff besonders geschont werden. Bei dieser Operationsmethode wird die Biomechanik besser berücksichtigt als bei den bisher bekannten OP-Methoden.

Im Vergleich zu alternativen Operationsmethoden zeigen TTA-operierte Patienten aufgrund einer veränderten Gelenkstatik eine bessere postoperative Rekonvaleszenz. Damit einher geht eine frühere Belastbarkeit der operierten Gliedmaße und ein geringeres Risiko der Bildung von Sekundärarthrosen.


TPO-Operationstechnik

Die TPO-Operationstechnik (Triple Pelvic Osteotomy = dreifache Beckenosteotomie) ist eine Technik, die bei Hüftgelenksdyplasie des jungen Hundes angewendet wird. Diese Methode ist nur bei Hunden mit einer deutlichen Subluxation der Femurköpfe und keinen oder nur geringen arthrotischen Veränderungen des Hüftgelenks angezeigt. Ziel dieser Technik ist es, das Acetabulum (Hüftpfanne) über den Femurkopf zu drehen, so dass eine Subluxation verhindert und eine deutliche klinische Verbesserung erreicht wird. Die Drehung des Acetabulums erfolgt durch die Durchtrennung des Beckens an drei Stellen. Anschließend erfolgt die Fixierung der drei Beckenknochen mit speziell dafür hergestellten Platten.

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