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Tierklinik Dr. Krauß Düsseldorf GmbH

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Bildgebende Diagnostik

Computertomographie

Die Computertomographie (CT) ist eine spezielle Röntgenuntersuchung in der jeweils eine bestimmte Schicht des Körpers abgebildet wird. Im Gegensatz zur klassischen Röntgenaufnahme, bei der alle hintereinander liegenden Gewebe als Schattenbild auf eine Ebene projiziert werden, bildet die Computertomographie das Körperinnere in mehreren Querschnitten ab (Schnittbildverfahren). Diese lassen sich überlagerungsfrei betrachten und liefern dadurch in vielen Fällen genauere Informationen. Mit Hilfe von Kontrastmitteln können die Bildkontraste zusätzlich noch verstärkt und so die Aussagekraft der Bilder nochmals erhöht werden. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten und des großen Raumbedarfs ist die Computertomographie bisher in der Tiermedizin noch wenig verbreitet. Die Tierärztliche Klinik bietet aber diese besondere Diagnostik für Ihre Patienten nach Terminabsprache an.

Die Computertomographie eignet sich aufgrund der hohen Ortsauflösung besonders zur Darstellung der Lungenfeinstruktur, der Knochen und Gelenke, der Zähne sowie von knochenumschlossenen, luftgefüllten Körperhöhlen (z. B. der Nase, der Stirnhöhlen, der Paukenhöhlen, der Luftröhre und Bronchien). Auch die Bauchhöhle kann insbesondere nach Kontrastmitteleinsatz hervorragend untersucht werden.

Da für die Computertomographie eine Narkose erforderlich ist, sollte für die Untersuchung der Patienten ein Spiral- Computertomograph (Spiral-CT) verwendet werden, da er im Vergleich zu den so genannten konventionellen CTs die Untersuchungsdauer erheblich verkürzt. Die moderne Software der Geräte ermöglicht multiplanare oder dreidimensionale Rekonstruktionen zunächst nur im Querschnitt untersuchter Gewebe. Eine Kontrastmittelpumpe erlaubt nicht nur die Verabreichung von Kontrastmittel, sondern auch die genaue, gewichtsabhängige Vorgabe der Kontrastmittelmenge und –verabreichungszeit durch den Untersucher; dies erhöhte den Informationsgehalt der CT.

Digitales Röntgen

Das Wort Röntgen steht für den Prozess des Durchstrahlens eines Körpers mit Röntgenstrahlen. Röntgenstrahlen sindelektromagnetische Wellen, die einen Röntgenfilm schwärzen können. Wenn die Röntgenstrahlen durch den Organismus des Tieres gelangen, werden sie teilweise abgeschwächt. Die Abschwächung verändert das Bild auf dem Röntgenfilm. Der Grad dieser Abschwächung hängt vom Gewebe ab. Weichteilgewebe wie Fett, Muskeln und Haut absorbieren weniger, Knochengewebe dagegen mehr Strahlung. Daher wird ein Knochen auf einem Röntgenbild als weiße Struktur dargestellt.

In der Tierärztlichen Klinik wird digitales Röntgen praktiziert, d. h. die Röntgenaufnahmen liegen digitalisiert vor. Die Röntgenstrahlen schwärzen nicht mehr wie beim analogen Röntgen einen Röntgenfilm, sondern werden bei uns von einem elektronischen Detektor gemessen. Dieses neue, digitale Röntgenverfahren hat zahlreiche Vorteile gegenüber dem alten analogen Röntgen: Das digitale Röntgen erbringt eine Zeitersparnis, weil die aufwendige Entwicklung der Aufnahmen in der Dunkelkammer wegfällt. Zudem sind die umweltbelastenden Chemikalien, die früher für die Entwicklung benötigt wurden, nicht mehr erforderlich; das moderne Verfahren leistet also einen Beitrag für den Umweltschutz. Die digitalen Bilder können jederzeit am Computer nachbearbeitet werden, so dass vorher noch notwendige Wiederholungsaufnahmen oft eingespart werden können. Dies vermindert die Strahlenbelastung des Patienten und der Menschen, die das Tier halten. Die Archivierung der Röntgenaufnahmen ist wesentlich erleichtert; während vor der Einführung des digitalen Röntgens in der Klinik weit über dreihunderttausend Aufnahmen gelagert werden mussten und durch Fehler beim Einsortieren Bilder für immer unauffindbar waren, können heute in Sekundenschnelle alle Bilder wieder aufgerufen und an jedem Computer in der Klinik angesehen werden. Die Bilder Ihres Tieres können jetzt – falls erforderlich auch mehrfach – auf eine CD-ROM gebrannt oder per Email verschickt werden.

Der Körper des Tieres ist ein dreidimensionales Objekt, das auf einem zweidimensionalen Bild dargestellt wird. Ein Röntgenstrahl durchläuft oft mehrere Organe, ehe er auf den Röntgenfilm oder Detektor trifft. Die Abschwächungen dieses Strahls durch die einzelnen Gewebe summieren sich daher. Deshalb spricht man auch vom Summationsröntgen im Gegensatz zum Schichtröntgen (Computertomographie). Vorteil des Summationsröntgens ist eine gute Übersichtlichkeit der erzeugten Bilder, Nachteil ist die Überlagerung verschiedener Strukturen, die die Detailerkennbarkeit und die Möglichkeit der Zuordnung in der 3. Dimension herabsetzt. Die Röntgenuntersuchung steht deshalb oft am Anfang einer Diagnostik, wird in der Tierärztlichen Klinik aber nicht selten durch weitere bildgebende Verfahren wie die Ultraschalluntersuchung, die Endoskopie, die Computertomographie oder die Magnetresonanztomographie ergänzt.

Je nach medizinischer Fragestellung werden ihrem Tier evtl. vor oder bei der Röntgenuntersuchung Kontrastmittel verabreicht. Manche Strukturen, die sich normalerweise nicht abgrenzen lassen, können so hervorgehoben werden. Zum Teil lässt sich mit einem Kontrastmittel auch die Funktion eines Organsystems darstellen (z. B. bei der Ausscheidungsurographie die Funktion der Nieren im Seitenvergleich)

Bei der Röntgendurchleuchtung wird die aus dem Körper austretende Röntgenstrahlung von Detektoren auf einem Fernsehmonitor nicht als Standbild sondern als bewegtes Bild dargestellt. Der Tierarzt kann auf diese Weise funktionelle Abläufe im Körper (z. B. Schluckvorgang, Kontrastmittelentleerung aus dem Magen, Kontrastierung im Herz-Kreislauf-System) oder invasive Maßnahmen (z. B. Entfernung eines Fremdkörpers aus der Speiseröhre mit einer speziellen Zange, Entnahme von Rückenmarkswasser aus der Wirbelsäule mit einer Kanüle) kontinuierlich auf dem Bildschirm beobachten.

Routineröntgenuntersuchungen wie die HD (Hüftgelenksdysplasie)- und die ED (Ellbogengelenksdysplasie)-Röntgenuntersuchung werden in der Tierärztlichen Klinik nach Terminabsprache durchgeführt. Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin die Ahnentafel Ihres Hundes und das im Kopfbereich ausgefüllte und unterschriebene Röntgenformular mit.

Endoskopie

Die Endoskopie (Spiegelung) ist ein bildgebendes Verfahren zur Betrachtung der Innenflächen von Körperhöhlen und Hohlorganen (z.B. Rachen, Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien, Speiseröhre, Magen-Darmkanal, Enddarm). Die endoskopische Untersuchung ermöglicht unter direkter Sichtkontrolle, gezielt Gewebe- oder Sekretproben zu entnehmen. Je nach Indikation werden verschiedene flexible oder starre Endoskope verwendet. Neben dem Einsatz bei der Diagnose von Krankheiten findet die Endoskopie zunehmend auch in der Therapie ihre Anwendung. Fremdkörper, z.B. Grashalme, können dargestellt und unter Sichtkontrolle entfernt werden.

Durchgeführt werden bei uns:

Rhino-, Laryngo-, Tracheo- und Bronchoskopien: Die Spiegelung der Nasenhöhlen, des Kehlkopfes, der Luftröhre und der Bronchien. Ösophago-, Gastro- und Duodenoskopien: Die Spiegelung des Magens und Dünndarms erfordert einen nüchternen Patienten, da sonst die Sicht beeinträchtigt wird. Die Patienten müssen 24 Stunden vor der Untersuchung fasten. Die Wasseraufnahme ist uneingeschränkt erlaubt.

Rekto- und Coloskopien: Die Spiegelung des End- und Dickdarmes erfordert einen vollständig entleerten Enddarm, da sonst die Sicht beeinträchtigt wird. Die Patienten müssen 48 Stunden vor der Untersuchung fasten. Die Wasseraufnahme ist uneingeschränkt erlaubt. Am Abend vor der Untersuchung werden Abführmittel verabreicht und es erfolgt ein Einlauf. Unsere Patienten werden am Vortag der Untersuchung stationär aufgenommen.

Für alle Endoskopien ist eine Vollnarkose des Tieres unverzichtbar. Eine Narkose sollte erst nach einer gründlichen allgemeinen Untersuchung erfolgen. Erst nach einer Voruntersuchung des Patienten und einem Aufklärungsgespräch durch unsere Tierärzte werden Endoskopien durchgeführt.

Für jede Konsultation vereinbaren Sie bitte einen Termin!

Kernspintomographie

Neues MRT

Wir freuen uns, Ihnen die Inbetriebnahme eines neuen Magnetresonanztomographen bekanntgeben zu können. Der MAGNETOM Symphony Maestro Class von Siemens Healthcare gehört mit seiner Magnetfeldstärke von 1,5 Tesla zu den Hochfeldgeräten. Die im Vergleich zum Vorgängertomographen deutlich höhere Magnetfeldstärke verbessert das Signal-Rausch-Verhältnis und damit nicht nur die Detailerkennbarkeit, sondern auch die Qualität der erzeugten Bilder.

Kernspintomograph

Mit Begeisterung haben wir festgestellt, dass selbst die winzige Hirnanhangsdrüse eines Wellensittichs oder der Meniskus im Kniegelenk eines Kaninchens gestochen scharf dargestellt werden kann. Allerdings erfordert die höhere Feldstärke den Einsatz eines tiefgekühlten supraleitenden Magneten. Das hat eine deutliche Steigerung sowohl der einmaligen Anschaffungskosten als auch der laufenden Kosten für Strom und Helium sowie des technischen Aufwandes im Vergleich zu dem früher in der Klinik verwendeten Tomographen mit Elektromagnet zur Folge. Wir bitten deshalb um Ihr Verständnis für die dadurch notwendig gewordene Anpassung der Gebühren für eine kernspintomographische Untersuchung. Jedoch kommt die erhebliche Verbesserung der Untersuchungsqualität – auch im Vergleich zu Niederfeldgeräten, die in tiermedizinischen Institutionen in der näheren und weiteren Umgebung der Tierklinik Dr. Krauß Düsseldorf GmbH Verwendung finden – direkt den Patienten zugute!

Der MAGNETOM Symphony Maestro Class ist ein modernes Multikanalsystem; es werden maximal 8 Signalempfangskanäle angesteuert. Aus dieser Tatsache ergeben sich mehrere Vorteile: Zum einen kann ein Field-of-View von 1,50 m gescannt werden; der Überblick über anatomische Strukturen im Körper auch großer Hunde ist damit gegeben. Zum anderen verkürzt sich die Untersuchungszeit und somit die erforderliche Narkosedauer wesentlich; dadurch wird das Narkoserisiko für unsere Patienten gesenkt. Weiterhin können sich bewegende Organe wie der Brustkorb, das Herz, die Blutgefäße oder der Darm mit Hilfe einer Bewegungskompensation durch zeitliche Mehrfachabtastung untersucht werden; damit steht mit dem MAGNETOM Symphony auch für diese tiermedizinischen Indikationen eine hervorragende Ergänzung der anderen in der Tierklinik angewandten bildgebenden Verfahren wie Röntgen, Ultraschall und Computertomographie zur Verfügung.

Der Tierklinik Dr. Krauß Düsseldorf GmbH ist es gelungen, modernste Technik mit einer fast einzigartigen praktischen Erfahrung in der tiermedizinischen MRT-Applikation über annähernd eineinhalb Jahrzehnte zum Wohle der Patienten zusammenzuführen.

Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie, Echographie) ist ein Verfahren zur bildlichen Darstellung verschiedener Körperregionen mit Hilfe von Ultraschallwellen. Der Tierarzt verwendet für die Untersuchung einen Schallkopf. Dieser Schallkopf wird auf den Körper aufgesetzt und sendet Ultraschallwellen in den Körper. Die Schallwellen werden im Organismus des Patienten je nach Gewebeart absorbiert oder reflektiert. Der Schallkopf kann die reflektierten Schallwellen wiederum empfangen. Er wirkt also gleichzeitig als Schallsender und Schallempfänger. Die reflektierten Schallwellen werden in elektrische Impulse verwandelt und auf einem Bildschirm dargestellt. Dieses diagnostische Verfahren ist unschädlich für die Patienten.

Die Tierärztliche Klinik bietet für ihre Patienten nicht nur die Möglichkeit, die weit verbreiteten Untersuchungsmethoden des Röntgens und der Sonographie einzusetzen, sondern verfügt zusätzlich auch über die erforderliche Ausstattung zur Durchführung von Computertomographien und Kernspintomographien. Dieses Niveau der bildgebenden Diagnostik ist in der Tiermedizin immer noch eine seltene Ausnahme. Zum Nutzen der Patienten kann das optimale Verfahren gewählt werden; ein Ausweichen auf eine weniger geeignete Methode infolge eines Mangels an besseren Möglichkeiten ist nicht zu befürchten.

Die Ultraschalldiagnostik ist hervorragend für die Untersuchung von Weichteilgeweben und flüssigkeitsgefüllten Körperhöhlen (z. B. Bauchwassersucht, Brusthöhlen- oder Herzbeutelerguss), nicht jedoch von Knochen oder lufthaltigen Geweben (z. B. Lunge) bzw. luftgefüllten Körperhöhlen (z. B. Stirnhöhle) geeignet; für die letztgenannten Körperregionen sind die Röntgenverfahren wie das konventionelle Röntgen oder die Computertomographie eine wertvolle Ergänzung. Eine Domäne der Ultraschalltechnik ist die Untersuchung bewegter Organe, besonders des Herzens oder der Blutgefäße, weil eine Darstellung in Echtzeit (Real-Time-Verfahren) erfolgen kann. Andere bildgebende Verfahren dagegen wie das Röntgen, die Computer- oder die Kernspintomographie erfahren durch Bewegungen (z. B. Herz-, Atem-, Darmbewegungen oder Blutgefäßpulsationen) eine Verminderung der Bildqualität (so genannte Bewegungsartefakte). Ein weiterer großer Vorteil der Ultraschallmethode liegt darin, dass in der Regel keine Narkose erforderlich ist.

In der Tierärztlichen Klinik werden routinemäßig alle der Sonographie zugänglichen Organe, insbesondere Bauchhöhlen- und Geschlechtsorgane einschließlich Trächtigkeitsdiagnostik, Herz (siehe Kardiologie), Schilddrüse, Haut und Augen nach Terminabsprache untersucht.

Vorbereitend sollten sie bei geplanten Untersuchungen der Bauchhöhle ihr Tier mindestens 12 Stunden fasten lassen, um zu vermeiden, dass Futtermassen im Magen-Darm-Kanal die Sicht des Untersuchers einschränkt. Eine Wasseraufnahme ist dagegen jederzeit, besonders auch unmittelbar vor der Diagnostik erwünscht. Kotabsatz des Tieres kurz vor dem Termin ist ebenfalls förderlich. Allerdings sollte der Urinabsatz 2 bis 3 Stunden vor der Sonographie möglichst verhindert werden, da die Blase zur besseren Beurteilung mittelgradig gefüllt, aber nicht leer sein sollte.

Gemäß der Empfehlung des Bundesverbandes Praktischer Tierärzte (BPT) werden Rassekatzen im Rahmen der Zuchttauglichkeitsuntersuchungen durch einen geprüften Untersucher der Klinik auf Polycystic Kidney Disease (PKD) untersucht.

Ultraschallkontrastmitteluntersuchung (CEUS, Contrast-enhanced ultrasonography)

Der Einsatz eines Kontrastmittels bei der Ultraschalluntersuchung führt zu einer Steigerung der Aussagekraft dieser Untersuchungsmethode. Die Intensität bestimmter Bildbereiche kann bis zum Tausendfachen gesteigert werden. Insbesondere die Durchblutung von Geweben und Organen ist analysierbar. Geschädigtes Gewebe zeigt sehr häufig eine andere Durchblutung und damit eine andere Kontrastmittelanreicherung als das gesunde Nachbargewebe. Beispielsweise wird eine Narbe (z. B. nach einem Infarkt) kaum oder gar kein Kontrastmittel aufnehmen und deshalb auf dem Bildschirm dunkel erscheinen, ein bösartiger Tumor dagegen wegen starker Durchblutung viel Kontrastmittel ansammeln und deshalb auf dem Bildschirm hell erscheinen. Damit dient die Ultraschallkontrastmitteluntersuchung der Suche nach sehr kleinen oder im Ultraschall ohne Kontrastmittel nicht erkennbaren Veränderungen in einem möglicherweise erkrankten Organ. Eine wissenschaftliche Studie bei leberkranken Menschen konnte im Vergleich zur Ultraschalluntersuchung ohne Kontrastmittel 40-45 % mehr Schäden nach Kontrastmittelgabe im Lebergewebe nachweisen. Die Ultraschallkontrastmitteluntersuchung hat eine höhere Nachweisgenauigkeit als die Computertomographie nach Kontrastmittelgabe und ist der Kernspintomographie nach Kontrastmittelgabe gleichwertig, erfordert aber keine Narkose.

Darüber hinaus ist die Ultraschallkontrastmitteluntersuchung sogar in der Lage, eine Differenzierung von gutartigen und bösartigen Veränderungen zu ermöglichen! So können insbesondere in der Leber gutartige Knoten, beispielsweise die bei alten Hunden sehr häufig auftretenden nodulären Hyperplasien (bei 70 % aller Hunde über 6 Jahre, bei 100 % aller Hunde über 14 Jahre), dadurch von bösartigen Tumoren unterschieden werden, dass sie ein grundsätzlich anderes Anreicherungsverhalten gegenüber dem Kontrastmittel zeigen. Die Genauigkeit der Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Geweben mittels Ultraschallkontrastmittel liegt sogar über der einer mikroskopischen Untersuchung von Zellen (zytologische Untersuchung, nicht zu verwechseln mit einer histologischen Untersuchung) nach Entnahme mit einer Feinnadel (Feinnadelaspiration)!

Einer Ultraschallkontrastmitteluntersuchung sollte immer eine Ultraschalluntersuchung ohne Kontrastmittelgabe voraus gehen. Bei der Kontrastmitteluntersuchung werden nach Legen eines Venenverweilkatheters winzige Gasbläschen in eine Vene gespritzt. Diese Gaskügelchen sind kleiner als die roten Blutkörperchen, so dass die Gefahr einer Emboli nicht besteht. Auch kann das Kontrastmittel die Blutgefäße nicht verlassen, sondern das Gas wird nach einiger Zeit über die Lunge abgeatmet. Bisher sind beim Tier keine Nebenwirkungen beschrieben. Die Gesamtdauer der Ultraschallkontrastmitteluntersuchung beträgt ca. 20 Minuten. Eine Beruhigung oder Narkose ist in der Regel nicht erforderlich.

Das gebrauchsfertige Kontrastmittel ist nur wenige Stunden brauchbar. Es empfiehlt sich daher, mehrere Patienten für die Ultraschallkontrastmitteluntersuchung zu "sammeln". Dies vermindert die Materialkosten für den einzelnen Tierhalter deutlich. Bitte haben Sie deshalb dafür Verständnis, dass zwingend ein Termin für diese Diagnostik erforderlich ist, dass eine Kontrastmitteluntersuchung in der Regel nicht unmittelbar im Anschluss an die Ultraschalluntersuchung ohne Kontrastmittel durchgeführt wird und dass es eventuell einige Tage dauert, bis ein Termin vergeben werden kann.

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