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Innere Medizin

Dermatologie

Die Dermatologie ist die Lehre von der Haut und den Hautanhangsgebilden wie Hautdrüsen, Haare und Krallen sowie deren Erkrankungen. Auch die Übergange von Haut in Schleimhaut an den Körperöffnungen wie im Bereich des Nasenspiegels, des äußeren Gehörgangs oder der Mundhöhle werden in der Tierärztlichen Klinik von den dermatologisch arbeitenden Tierärzten untersucht und behandelt.

Dermatologische Probleme und Erkrankungen können bei bis zu einem Viertel aller in unserer Sprechstunde vorgestellten Patienten gefunden werden. Nicht immer kann eine Diagnose nur durch das Ansehen der Veränderung gestellt werden. Oft sind weitere diagnostische Maßnahmen erforderlich. Damit der Tierarzt Sie über die erforderlichen Untersuchungen beraten kann, ist in besonderem Maße Ihre Mithilfe erforderlich. Das, was Sie über die Krankheitszeichen, die Ernährung, die bisherige Behandlung, usw. berichten können, ist von entscheidender Bedeutung.

Endokrinologie

Zu den häufigsten hormonellen Krankheiten bei Hund und Katze zählen die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), die Nebennierenüberfunktion beim Hund (Morbus Cushing), die Schilddrüsenüberfunktion bei der Katze (Hyperthyreose), ferner die Schilddrüsen- und auch die Nebennierenunterfunktion (Hyperthyreose bzw. Morbus Addison) beim Hund. In unserer Klinik haben wir langjährige Erfahrung mit der Diagnose und Therapie solcher endokrinologischer Erkrankungen.

Zur Diagnostik und Therapie sind besondere Blut- und Ultraschalluntersuchungen notwendig. Wir führen dazu, teilweise in Zusammenarbeit mit externen Labors, entsprechende Hormonfunktionstests durch.

Für jede Konsultation vereinbaren Sie bitte einen Termin!

Gastroenterologie

Geht es um die Diagnose und Behandlung von Magen, Darm, Leber oder Bauchspeicheldrüse, bietet Ihnen unsere Klinik modernste Untersuchungsverfahren, wie z. Bsp. Blutuntersuchungen im hauseigenen Labor, Röntgen mit Kontrastmittel, Ultraschall, Endoskopie von Magen, Dünn-, Dick- und Enddarm.

Dank dieser Untersuchungen können unsere Tierärzte gezielte Therapien einleiten und in Ihrem Verlauf kontrollieren.

Weitere Informationen auch im Kapitel Bildgebende Verfahren. .

Gehören Sie zu den Tierhaltern, die Ihr Tier nicht einfach routinemäßig entwurmen möchten? Auf Wunsch untersuchen wir regelmäßig Kotproben Ihres Tieres auf einen möglichen Parasitenbefall. Die Behandlung erfolgt dann mit ausgewählten Präparaten und nur wenn sie notwendig ist!

Nephrologie/Urologie

Die Nephrologie beschäftigt sich mit den Nierenerkrankungen. Unsere Haustiere wie Hund, Katze und Kaninchen sind relativ häufig von Krankheiten der Nieren betroffen. Zwar nimmt die Wahrscheinlichkeit, an den Nieren zu erkranken, mit steigendem Lebensalter immer mehr zu, aber auch junge Tiere können bereits Organschäden aufweisen.

Je früher eine Nierenerkrankung erkannt und behandelt wird, desto erfolgreicher ist eine Therapie. Ziel der Untersuchung durch den Tierarzt ist es aber nicht nur zu erkennen, dass die Nieren krank sind, sondern auch weshalb. Die Suche nach der Ursache hat also einen hohen Stellenwert. Leider gelingt es trotz intensiver Diagnostik nicht immer, den Grund der Erkrankung zu ermitteln.

Sie können Ihren Tierarzt bei der Diagnosefindung unterstützen. Beobachten Sie Ihr Tier genau und berichten Sie bei Ihrem Besuch in der Tierärztlichen Klinik ausführlich.

Folgende Symptome können auf eine Erkrankung der Nieren hindeuten:

vermehrtes Trinken (Polydipsie): Bitte messen Sie die Wassermenge, die Sie Ihrem Tier anbieten bspw. mit einem Meßbecher und rechnen Sie davon die nicht getrunkene Wassermenge ab, um so die Wassermenge in ml zu ermitteln, die tatsächlich getrunken wurde.

  • Vermehrtes Wasserlassen (Polyurie)
  • Unfreiwilliger Abgang von Harn (Inkontinenz)
  • Verminderter oder wechselnder Appetit
  • Ungewöhnlicher Mundgeruch
  • Zahnfleischentzündung, Zahnstein
  • Erbrechen
  • Gewichtsabnahme
  • Fellveränderungen
  • Lethargie
  • Leistungsschwäche
  • Verhaltensänderungen
  • Plötzlich auftretende Blindheit

Der Nachweis einer Nierenerkrankung, die Ermittlung der Krankheitsursache und die Auswahl der richtigen Medikamente zur Behandlung erfordern eine gründliche Diagnostik, z. B. mit einer Urinanalyse – bitte lesen Sie die Ausführungen zur Urinprobenentnahme-, einer Blutuntersuchung, einer Blutdruckmessung, einer Röntgen- und Ultraschalluntersuchung des Bauches, usw.

Kardiologie

Die sorgfältige Untersuchung des Herzens sollte die klinische Untersuchung, die Blutdruckmessung, eine spezielle Blutuntersuchung, die Röntgendiagnostik der gesamten Brusthöhle, die Elektrokardiographie (EKG) und die Echokardiographie umfassen.

Die klinische Untersuchung beinhaltet neben einer allgemeinen Untersuchung vor allem eine spezielle Untersuchung des Herz-Kreislaufsystems. Bei der Auskultation werden Herz und Lunge abgehört; Veränderungen gegenüber den normalen Befunden geben wichtige Hinweise für die Diagnosestellung. Auch eine Beurteilung des Herzspitzenstoßes und eines gelegentlich auftretenden Schwirrens vor dem Herzen durch Abtasten (Palpation) sollte durchgeführt werden. Weiterhin werden das arterielle, venöse und kapilläre Gefäßsystem durch einfache Methoden wie z. B. das Fühlen des Pulses beurteilt. Die Bedeutung der klinischen Untersuchung wird im Zeitalter der Gerätemedizin oft unterschätzt. Sie ermöglicht aber bei einem Herzversagen (Herzinsuffizienz) i.d.R. die Zuordnung der Erkrankung zur rechten oder linken Herzhälfte sowie die Beurteilung, ob es sich um Vorwärts- oder Rückwärtsversagen handelt. In einigen Fällen gelingt sogar eine exakte Diagnosestellung nur mit der klinischen Untersuchung.

Die Blutdruckmessung ist ein einfach durchzuführendes, aber sehr wichtiges Untersuchungsverfahren nicht nur in der Kardiologie. In der Tierärztlichen Klinik haben wir uns für das modernste Messverfahren, die High Definition Oscillometry (HDO) entschieden. Bluthochdruck (Hypertonie) ist gefährlich, weil er zu Endorganschäden führen kann. So können die Augen durch einen hohen Blutdruck bis zur Blindheit geschädigt werden, weil Blutgefäße in der Netzhaut platzen. Auch ein Nierenversagen oder eine Erkrankung des zentralen Nervensystems sind möglich. Eine Herzerkrankung kann sowohl Ursache als auch Folge einer Hypertonie sein. Auch ein zu niedriger Blutdruck (Hypotonie) sollte erkannt werden. Ist eine Hyper- oder Hypotonie festgestellt worden, muss weiter nach der Ursache gefahndet werden, um möglichst effektiv behandeln zu können.

Eine allgemeine und spezielle Blutuntersuchung kann weitere Informationen für das „diagnostische Puzzle“ liefern. So können bei bestimmten Herzerkrankungen die Leber in Mitleidenschaft gezogen oder die Harnstoff- und Kreatininkonzentrationen erhöht sein. Bei der Ursachenermittlung eines Bluthochdrucks ist die Blutuntersuchung ebenso erforderlich. Neuere Blutparameter geben Hinweise auf eine Schädigung des Herzmuskels oder ermöglichen eine Unterscheidung zwischen Atemwegs- und Herzerkrankungen.

Die Röntgendiagnostik erlaubt eine Beurteilung der Herzgröße und der -umgebung mit der Lunge. Auch Hinweise, ob eine Herzerkrankung auch zum Herzversagen geführt hat, die Stauung von Lungengefäßen oder ein Lungenödem können erkannt werden. Das Röntgen wird durch die Ultraschalluntersuchung ergänzt.

Die Elektrokardiogaphie (EKG) ist zwar ein relativ altes diagnostisches Verfahren in der Kardiologie, aber immer noch unersetzlich. Insbesondere die Beurteilung des Herzrhythmus erfolgt mit der EKG. In der Tierärztlichen Klinik verwenden wir ein Computer-EKG, dass insbesondere bei Kontrollen und bei der Archivierung viele Vorteile gegenüber älteren Geräten bietet.

Die Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens) ist heute eine Routinemethode zur Diagnose von Herz-Kreislauf- Erkrankungen. Im Gegensatz zum Röntgen gelingt es mit der Echokardiographie, das Innere des Herzens zu betrachten und auszumessen. Mit Hilfe verschiedener Techniken (B-Bild- und M-Bild-Methode, Spektral- und Farb-Doppler-Sonographie) kann das Herz in der Bewegung sowie der Blutfluss im Herzen und in den großen Gefäßen untersucht und beurteilt werden.

Das gesamte Spektrum moderner Herzdiagnostik durch einen spezialisierten Tierarzt wird durch die Tierärztliche Klinik angeboten. Weiterführende spezielle Untersuchungsverfahren, wie die Brusthöhlenuntersuchung mit Hilfe der Computertomographie, stehen zur Verfügung.

Onkologie

Onkologie bezeichnet die Lehre von Tumoren, gutartigen und bösartigen. Auch in der Tiermedizin gibt es in der Zwischenzeit Spezialisten, die sich hauptsächlich mit Tumoren und ihrer Diagnose sowie Therapie befassen.

Nicht jedes Tier mit einem Tumor ist ein aussichtsloser Fall. Heutzutage können auch in der Tiermedizin mit modernsten Hilfsmitteln, wie digitales Röntgen, Ultraschall, Computer- oder sogar Magnetresonanztomographie, Tumoren erkannt und frühzeitig diagnostiziert werden. Zur genauen Diagnose gehört in jedem Fall die Untersuchung einer Gewebeprobe, da nicht jede Schwellung oder Organveränderung tumorös sein muss. Beispielsweise kann ein sich in manchen Fällen extrem bösartig verhaltender Hauttumor, der sog. Mastzelltumor, genau so anfühlen wie ein gutartiges Fettgewebsgeschwulst (Lipom). In solchen Fällen ist eine sog. Feinnadelaspiration hilfreich und bringt innerhalb von wenigen Minuten eine sichere Diagnose. Hierbei wird der Tumor punktiert und die Zellen auf einen Objektträger ausgebracht. Dieser kann nun nach einer kurzen Trockenzeit angefärbt und vom Onkologen direkt vor Ort mikroskopisch untersucht werden. Dieses Verfahren kann bei fast allen Tumoren der Haut, Lymphdrüsenschwellungen und auch bei vielen inneren Organen zur Diagnosestellung ohne Risiko für den Patienten angewandt werden. Auch ist hierfür in der Regel keine Narkose notwendig. Durch eine Feinnadelaspiration besteht auch kein erhöhtes Risiko für eine Tumorsstreuung.

Ist nun ein Tumor diagnostiziert worden, sollte in jedem Fall abgeklärt werden, ob bereits eine Streuung, die sog. Metastasierung, stattgefunden hat. Hierfür sind Röntgenbilder und/oder eine Computertomographie der Lunge und in den meisten Fällen auch eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes notwendig. Diese Untersuchungen sind vor allem dann sinnvoll, wenn der Primärtumor chirurgisch entfernt werden soll. Bei bereits bestehenden Metastasen würde man nur in Ausnahmefällen zu einer aufwendigen Operation raten. Nach der chirurgischen Entfernung sollte das Gewebe in jedem Fall histologisch untersucht werden, um so viele Informationen über den Tumor zu bekommen wie möglich, da hiervon das weitere Vorgehen abhängt. Ist eine Chemotherapie notwendig, oder reichen regelmäßige Kontrollen aus? Konnte der Tumor vollständig entfernt werden? Wie stark neigt der Tumor zur Metastasierung? Neben der Chirurgie können viele Tumoren entweder unterstützend oder auch alleinig medikamentös behandelt werden. Die hierfür eingesetzten Medikamente stammen aus der Humanmedizin und werden dort für die Chemotherapie verwandt. Die Chemotherapie beim Tier unterscheidet sich jedoch in einem wesentlichen Punkt von der Chemotherapie in der Humanmedizin: In der tiermedizinischen Onkologie steht immer die Lebensqualität des Tieres an erster Stelle, weshalb hier eine Chemotherapie weniger aggressiv durchgeführt wird und Nebenwirkungen, wenn überhaupt, nur sehr selten auftreten. Auch die Dosierungen einzelner Medikamente sind, verglichen mit der Humanmedizin, deutlich geringer. Dies alles dient dazu, die Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten und die Lebensqualität des Patienten zu erhalten bzw. zu steigern. Die meisten Chemotherapeutika werden intravenös, d. h. in die Vene verabreicht. Hierfür ist ein Termin von ca. 1-1,5 Stunden notwendig. Jedoch kann die gesamte Therapie ambulant durchgeführt werden. In einigen Fällen kann auch eine Tablettentherapie sinnvoll sein. Welche Therapie für welches Tier am besten geeignet ist, wird vorzugsweise zusammen mit einem Spezialisten besprochen.

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